hyggecloud / projekte

So sieht ein Projekt bei uns konkret aus

Zwei typische Projektverläufe im Detail — von der Ausgangslage über die Stolpersteine bis zu den Zahlen danach. Anonymisierte Beispielszenarien auf Basis realer Konstellationen: Branche, Größenordnung und Zahlen zeigen, was Sie erwarten können.

Szenario 01 · Startup

SaaS-Plattform: von AWS zu Hetzner in 9 Wochen

B2B-SaaS (HR-Tech) · ~45 Mitarbeiter · ~30.000 aktive Nutzer · Series A

Ausgangslage

Klassischer AWS-Wildwuchs nach vier Jahren Wachstum: EC2, RDS (PostgreSQL), S3, CloudFront, SQS, ein halb vergessenes Lambda-Geflecht. Monatliche Rechnung: ~19.000 €, Tendenz steigend. Auslöser: Zwei Enterprise-Interessenten verlangten im Security-Review EU-Hosting ohne US-Jurisdiktion — und der CFO verlangte ohnehin seit Monaten eine Antwort auf die Cloud-Kosten.

Der Weg

  • Wochen 1–2 (Check): Inventar: 47 Services, davon 9 ungenutzt („Zombie-Infrastruktur": ~1.400 €/Monat für nichts). Lambda-Analyse: 12 Funktionen, 10 davon triviale Cron-Jobs.
  • Wochen 3–6 (Aufbau): k3s-Cluster auf Hetzner (Falkenstein), Terraform + Argo CD, Managed-Postgres-Ersatz als Patroni-HA-Setup, S3-Daten (2,3 TB) per rclone-Sync auf Hetzner Object Storage.
  • Wochen 7–8 (Parallelbetrieb): Staging unter realer Last, Datenreplikation im Minutentakt, Lasttests mit Produktions-Traffic-Replay.
  • Woche 9 (Cutover): DNS-Umschaltung an einem Dienstagabend, 4 Minuten Wartungsfenster für die finale DB-Synchronisation. Kundenbeschwerden: null.

Der Stolperstein (ehrlich)

Zwei Lambda-Funktionen hingen tief in SQS + EventBridge. Statt sie zwanghaft zu ersetzen: Umbau auf einen schlanken Worker-Container mit NATS — zwei Wochen früher geplant, hätte das den Parallelbetrieb verkürzt. Lesson learned, steht heute in jedem Check-Bericht.

−67 %Infrastrukturkosten/Monat
19,0 → 6,2 k€Monatsrechnung
4 minWartungsfenster beim Cutover
~5 Mon.Break-even inkl. Projektkosten

Danach

Übergabe mit Runbooks an das interne Dev-Team; HyggeCloud betreut nur noch das Quartals-Patching. Die beiden Enterprise-Deals wurden übrigens unterschrieben — das EU-Hosting-Kapitel im Security-Questionnaire ist jetzt eine Seite statt eines Eskalationsmeetings.

„Der Moment, in dem der CFO die neue Rechnung gesehen hat, war die beste Produktdemo, die wir je hatten."

Szenario 02 · Mittelstand

Maschinenbauer: von Azure zu IONOS — mit Betrieb danach

Produzierendes Gewerbe · ~180 Mitarbeiter · ERP-Anbindung, Kunden-Portal, Fileservices · kein eigenes Ops-Team

Ausgangslage

Historisch gewachsenes Azure-Setup, einst vom Systemhaus eingerichtet: VMs für ERP-Middleware, ein Kundenportal, Azure Files fürs CAD-Archiv (11 TB). Auslöser war der Datenschutzbeauftragte: Nach dem Microsoft/ICC-Vorfall stellte er die Frage, die niemand beantworten konnte — „Was ist unser Plan, wenn uns das passiert?" Dazu: Azure-Kosten von ~8.500 €/Monat, die niemand mehr im Detail erklären konnte.

Der Weg

  • Check (2 Wochen): Entscheidungsvorlage für die Geschäftsführung — inkl. der ehrlichen Aussage, dass das ERP selbst (SaaS eines deutschen Anbieters) gar nicht betroffen war. Migriert wurde nur, was Sinn ergab.
  • Provider-Wahl: IONOS statt Hetzner — ausschlaggebend waren BSI-C5-Nachweis für die Kundschaft (Automotive-Zulieferkette), deutscher Vertragspartner und deutscher Telefon-Support für den internen IT-Leiter.
  • Migration (7 Wochen): VMs als IaC neu aufgebaut statt „lift & shift" — alte Altlasten blieben zurück. CAD-Archiv auf NFS-Storage mit Offsite-Backup bei einem zweiten Anbieter (3-2-1-Prinzip).
  • Cutover: an einem Freitagabend, abgestimmt mit Produktionsplanung — Montagfrüh lief alles, die Belegschaft hat nichts bemerkt.

Der Stolperstein (ehrlich)

Das CAD-Archiv: 11 TB über die Leitung des Kunden hätten Wochen gedauert. Lösung: Initial-Seed per verschlüsselter Festplatte ins Rechenzentrum, danach nur noch Delta-Sync. Unspektakulär, aber genau die Sorte Detail, die Projekte sonst sprengt.

−54 %laufende Kosten inkl. Care-Retainer
8,5 → 3,9 k€Monatskosten (Infra + Betrieb)
0Beschwerden aus der Belegschaft
RTO 4hdefiniert & im Restore-Test bestätigt

Danach

Hygge Care übernimmt Monitoring, Patching, Backups und den Quartals-Restore-Test — der IT-Leiter bekommt einen monatlichen Report, den er direkt an Geschäftsführung und DSB weiterreicht. Die Frage des Datenschutzbeauftragten hat jetzt eine dokumentierte Antwort.

„Wir haben zum ersten Mal seit Jahren das Gefühl, unsere IT zu besitzen statt zu mieten."

Transparenz: Beide Szenarien sind anonymisierte, teilweise zusammengeführte Beispielverläufe — Zahlen und Abläufe entsprechen typischen Projekten dieser Größenordnung. Referenzkunden mit Namen und Ansprechpartner nennen wir gern im persönlichen Gespräch, sobald deren Freigabe vorliegt. Auch das gehört zu „radikal ehrlich".

Ihr Projekt könnte das dritte Szenario sein.

Erzählen Sie uns Ihre Ausgangslage — wir sagen Ihnen im Erstgespräch, wie Ihr Weg aussehen würde, mit welchen Zahlen Sie rechnen können und wo die Stolpersteine liegen.

→ Erstgespräch vereinbaren

30 Minuten · unverbindlich · notfalls raten wir ab